Dysthymien und Zyklothymien Zum Schluss seien noch die leichteren, dafür lange verlaufenden Formen zu nennen. Dysthymie Als Dysthymie bezeichnet man chronische, mindestens zwei Jahre verlaufende leichtere Depression. Bei frühem Beginn besteht das Risiko zur Chronifizierung. Dann kommt es zu einem Vollbild einer depressiven Episode. Ca. 75 % aller Dysthymien Patienten [Read More]
Therapie der Manie
Akuttherapie manischer Episoden Aufgrund fehlender Krankheitseinsicht widersetzt sich der Maniker in der Regel der Therapie. Um Selbst- und Fremdgefährdungen zu verhindern muss oft eine stationäre Behandlung, auch gegen den Willen des Patienten, angewandt werden. Allerdings darf eine solche Zwangseinweisung nicht erfolgen, wenn sich der Maniker „nur“ zu verschulden droht. Hier [Read More]
Differentialdiagnose der Manie
Differenzialdiagnose Schizophrenie Schizomanische Störungen Kriterien einer Manie und einer Schizophrenie sind während der manischen Episode erfüllt Organische manische Störung manisches Syndrom aufgrund einer organischen Erkrankung (ZNS, Intoxikation
Subtypen der Manie
Subtypen der Manie Manische Episode Der Patient leidet mindestens eine Woche unter mindestens einem Hauptsymptom und mindestens drei Nebensymptomen. Weiterlesen
Manie
Manie Die 3 Kardinalsymptome der Manie sind: Gehobene, ansteckende und leicht irritierbare Stimmung Steigerung des Antriebs ideenflüchtiges Denken Weiterlesen
Bipolare Störung
Bipolare affektive Störungen Vorkommen Lebenszeitrisiko: 1–2 % Erstmanifestation: Beginnen früher als Unipolare Depressionen Mittleres Alter der Erstmanifestation bei 16–18 Jahren, erste Behandlung im Durchschnitt bei 22 Jahren, erste Hospitalisierung mit ca. 26 Jahren. Es besteht kein Geschlechterunterschied. Weiterlesen
Therapie der Depression
Therapie der Depression Es werden in der Therapie affektiver Störungen drei Stadien unterschieden: Akuttherapie Erhaltungstherapie nach Abklingen der akuten Symptomatik zur Verhinderung eines Rückfalls Rezidiv prophylaktische Therapie, d. h. Verhinderung einer Neuerkrankung Weiterlesen
Entstehung der Depression
Entstehung der Depression Im Folgenden sehen Sie einige Modelle, die versuchen, zu beschreiben, wie eine Depression entstehen kann. Weiterlesen
Differenzialdiagnose der Depression
Differenzialdiagnose Anpassungsstörungen mit kurzer depressiver Reaktion Depressiver Zustand aufgrund einer belastenden Situation, nicht länger als einen Monat Weiterlesen
Subtypen der Depression
Subtypen der Depression Die ICD-10 unterscheidet die folgenden Subtypen der Depression: Weiterlesen
Symptome der Depression
Symptome der Depression Die Leitsymptome einer Depression sind: Depressive Verstimmung Verlust von Freude und Interesse Geminderter Antrieb, erhöhte Müdigkeit Weiterlesen
Depression
Depression Vorkommen Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Jährlich erkranken zwischen 2,4 und 4,5 von tausend erwachsenen Personen neu, wobei die Anzahl leichter Depressionen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat und sich das Erkrankungsalter nach vorne verlagert. Weiterlesen
Allgemeines zu Affektiven Störungen
Affektive Störungen Definition Mit affektiver Störung bezeichnet man eine Verstimmung depressiv-gehemmter und manisch-erregter Art, die zeitlich abgegrenzt, phasenhaft auftreten. Vorher und nachher besteht eine normal gestimmte Verfassung. Für gewöhnlich tritt diese Verstimmung mehrmals im Leben auf. Außerdem werden anhaltende Verstimmungen, wie die Weiterlesen
Affektstörungen
Affektstörungen sind Störungen der Stimmung und treten auf in Form von Depression, Manie oder beides im Wechsel, was dann als bipolare Störung bezeichnet wird. Affektive Störungen können einmalig oder auch mehrmalig auftreten. Weiterlesen
Andere psychotische Störungen
Andere psychotische Störungen Neben den Schizophrenien werden nach ICD-10 die folgenden Erkrankungen zu „anderen psychotischen Erkrankungen“ gezählt: Weiterlesen
Therapie der Schizophrenie
Therapie Neben der Pharmakotherapie kommen immer häufiger auch die Psycho- und Soziotherapie zum Tragen. Diese kommen vor allem nach der Akutbehandlung zum Einsatz und sind zur Rehabilitation und Rezidivprophylaxe von großer Bedeutung. In einzelnen Fällen kann die Elektrokrampftherapie eingesetzt werden. Weiterlesen
Diagnose der Schizophrenie
Diagnostik und Differenzialdiagnostik Die Diagnose stützt sich bei einer Schizophrenie in erster Linie auf: 1. Den psychopathologischen Befund. 2. Den Ausschluss anderer psychischer Störungen. 3. Den Ausschluss einer körperlichen Erkrankung. Weiterlesen
Verlauf und Prognose
Die Schizophrenie kommt in allen Ländern und Kulturen in etwa gleich häufig vor und zählt neben den affektiven Psychosen und Suchterkrankungen zu den drei häufigsten Krankheiten, die zu Behinderungen führen. 10 % der Behandelten sind dauerhaft behindert und mehr als 80 % sind auf öffentliche Unterstützung angewiesen, nicht oder nur [Read More]
Subtypen der Schizophrenie
Subtypen der Schizophrenie Paranoide Schizophrenie Hier stehen wahnhafte (paranoide) und halluzinatorische Erlebnisweisen im Vordergrund (Symptome 1. Ranges nach K. Schneider). 50 % aller Schizophrenen haben mindestens einmal eine paranoid-halluzinatorische Episode. Die Prognose ist eher günstig, gute Behandlung mit Antipsychotika. Weiterlesen
Symptome der Schizophrenie im Einzelnen
Inhaltliche Denkstörungen (Wahn) Hier treten vor allem Wahnwahrnehmung und Personenverkennung auf (Symptome 1. Ranges, Schneider). Wahneinfälle äußern sich vornehmlich als Verfolgungs-, Vergiftungs- oder Beeinträchtigungswahn und als Größen- und Abstammungswahn. Weniger typisch ist hypochondrischer Wahn. Wahnideen haben eher einen magisch-mystischen Charakter (Wetterkontrollieren, Außerirdische). Allem vorausgeht oft die Wahnstimmung (alles ist verdächtig [Read More]
