Insbesondere bei affektiven Störungen können folgende Therapieverfahren zum Einsatz kommen: Schlafentzugstherapie Lichttherapie Elektrokrampftherapie Weiterlesen
Psychopharmaka
Psychopharmakotherapie Psychopharmaka sind Medikamente, die einen Effekt auf das Zentrale Nervensystem ausüben und die zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt werden. Es werden folgende Gruppen von Psychopharmaka unterschieden: Weiterlesen
Therapie psychischer Störungen
Unter Therapie in der Psychiatrie/Psychologie versteht man die Behandlung psychischer Erkrankungen mittels unterschiedlicher Behandlungsformen. Man unterscheidet folgende Therapieverfahren: Weiterlesen
Befunderhebung
Instrumente zur Befunderhebung Zur genaueren Befunderhebung wurden Hilfsmittel entwickelt, wie Checklisten Hier ist es dem Untersucher überlassen, wie er die Fragen stellt. Die Listen richten sich nach der ICD-10. Strukturierte Interviews Die Fragen sind hier genau vorgegeben. Die Gewichtung wird mehr oder weniger dem Untersucher überlassen. Standardisierte Interviews Hier sind [Read More]
Apparative Diagnostik
An dieser Stelle erfolgt ein kurzer Überblick über weitere Diagnostik, die für den HP/Psychotherapie natürlich nicht infrage kommt, es sei denn, er hat eine entsprechende ärztliche Ausbildung: Weiterlesen
Diagnosestellung
Diese Diagnostik wurde bereits besprochen. Hier wird die Störung nicht auf Symptom- oder Syndromebene vorgenommen, sondern nach standardisierten Klassifikationssystemen. Dies sind im Moment als weltweit gültige ICD-10 und DSM-IV. Weiterlesen
Syndrome
Mit Symptomen beschreibt man die kleinste Einheit in der Beschreibung psychopathologischer Phänomene. Treten überzufällig häufig gemeinsame Symptome auf, so fasst man sie zu Syndromen zusammen. Man beschreibt den Zustand nach den oben aufgeführten Kriterien (Bewusstsein, Stimmung, Wahrnehmung, Antrieb) und benennt sie nach dem hervorstechenden Symptom: Weiterlesen
Kontaktstörungen
Kontakt bezeichnet die Fähigkeit, soziale Distanzen zu Mitmenschen zu überwinden. Eine Kontaktstörung kann als Kontaktarmut erlebt werden oder als völlige Distanzlosigkeit bei Manikern. Sie können bei allen psychischen Störungen vorkommen und natürlich auch im normalpsychischen Bereich. Weiterlesen
Antrieb und Motorik
Antrieb bezeichnet die Grundaktivität des Menschen, Dinge zu tun. Antrieb wird durch eine Motivation verursacht, Dinge zu tun. Weiterlesen
Angst- und Affektstörungen
Affektivität beschreibt die Gesamtheit des Gefühlslebens eines Menschen nach dessen Grundstimmung, Intensität, Ansprechbarkeit und Dauer. Affekt beschreibt die Gestimmtheit im Augenblick. Weiterlesen
Ich-Störungen
Im Normalzustand ist uns klar, dass wir wir selbst sind, dass ich ich selbst bin. Abweichungen von diesem Selbstverständnis werden als Ich-Störung bezeichnet. Weiterlesen
Wahrnehmungsstörungen
Wahrnehmung bezeichnet die Kenntnisnahme unserer Welt, Umwelt und unserer eigenen Person. Ein Reiz gelangt über die Sinnesorgane in unser Gehirn. Dort wird er aufgefasst und interpretiert. So können Wahrnehmungsstörungen auf zwei Ebenen stattfinden: Weiterlesen
Denkstörungen
Wir unterscheiden zwischen zwei Arten der Denkstörung, der formalen und der inhaltlichen. Während formale Denkstörungen den Gedankenablauf beeinflussen, wirken sich inhaltliche Denkstörungen auf das inhaltliche Ergebnis des Denkprozesses aus. Zu ihnen gehören der Wahn, überwertige Ideen und Zwänge. Weiterlesen
Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
Aufmerksamkeit: Wachheit (Vigilanz) und Klarheit des Bewusstseins sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine ungestörte Aufmerksamkeit. Bei einem Bewusstseins-gestörten Menschen ist die Aufmerksamkeit zwangsläufig auch gestört. Aufmerksamkeit und Konzentration sind allerdings auch bei Müdigkeit, Drogeneinfluss, affektiven Störungen oder Schizophrenien gestört. Somit sind dies keine spezifischen Symptome einer psychischen Störung. Gedächtnis: Unser [Read More]
Orientierungsstörungen
Man unterscheidet folgende Orientierungsstörungen: Desorientiertheit zur Zeit Tages- und Jahreszeit sind meist nicht betroffen. Desorientiertheit zur Situation Die Situation wird nicht erkannt, z. B. glaubt ein deliranter, im Krankenhaus befindlicher Patient, bei Nachbarn zu sein. Desorientiertheit zum Ort Meist an neuen Orten ist die Orientierung instabil. Desorientiertheit zur eigenen Person [Read More]
Bewusstseinsstörungen
Bewusstsein kann mit den Begriffen Wachheit (Vigilanz), Bewusstseinsklarheit (Aufnahme und Verarbeitung von Reizen) und Selbst-Bewusstsein (Ich-Bewusstsein) beschrieben werden. Man unterscheidet zwischen zwei Bewusstseinsstörungen: Weiterlesen
Elementarfunktionen – Diagnostik
Nach der Anamnese folgt der psychopathologische Befund. Bestandteil der Befunderhebung ist die Untersuchung der Elementarfunktionen: Weiterlesen
Erstgespräch und Anamnese
Das psychotherapeutische Erstgespräch Im Erstgespräch gilt es zunächst, körperliche Ursachen für eine psychische Störung abzuklären. Bspw. kann eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) Ursache für einen depressiven Zustand sein. Eine solche Diagnose kann nur ein Arzt stellen und behandeln. Weiterlesen
ICD-10 und DSM V
Die ICD-10 und DSM-V teilen die psychischen Störungen im Wesentlichen nach phänomenologischen Gesichtspunkten ein. Hier spielen Symptomatik, Schweregrad, Krankheitsdauer und Rückfallrisiko eine Rolle. Weiterhin werden hier auch die organischen Störungen gesondert behandelt. Im Folgenden sind die Hauptgruppen der ICD-10 aufgeführt: Weiterlesen
Systematik – triadisches System
Im Folgenden lernen wir zwei Systeme kennen, mit denen psychische Erkrankungen klassifiziert werden: Weiterlesen
