Ausbildung psychologischer Berater und Beraterin

Die Ausbildung zum Psychologischen Berater und zum Coach, ebenso wie die Berufsbezeichnung sind nicht geschützt. Das bedeutet, dass sich jede und jeder diesen Titel aneignen darf. Das hat Nachteile aber durchaus auch Vorteile. Zu den Vorteilen gehört sicherlich, dass es viele Menschen gibt, die aus vielen Gründen kein Studium absolvieren konnten, um beispielsweise den Beruf der Ärztin oder des Arztes ausüben zu können.

Wieder andere, haben gar kein Interesse, psychische oder physische Krankheiten zu diagnostizieren oder zu behandeln.

In unseren Präsenzausbildungen erleben wir es zudem immer wieder, dass Menschen danach zu uns kommen und erklären, dass Sie die Verantwortung der Behandlung von Erkrankungen gar nicht übernehmen wollen, sondern lieber beratend zur Seite stehen wollen, beispielsweise zur Überwindung von psychischen oder auch körperlichen Krisen.

Genau für diese Menschen, die den Wunsch nach Beratung und Unterstützung haben, jedoch nicht behandelnd im Sinne des Gesetzes tätig sein wollen, kann der Beruf des psychologischen Beraters und der psychologischen Beraterin ein guter Weg sein. 

Warum Psychologisch?

Die Psychologie beschreibt das erleben und Verhalten von uns Menschen und versucht dies weitestgehend experimentell zu sichern. Dabei gibt es Verbindungen zu Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften. Mittlerweile gibt es viele gesicherte Modelle, die in der Psychologie beschrieben werden und die in einer Beratungspraxis als Ausgangspunkt für Veränderungsprozesse genutzt werden können.

In unserer Ausbildung im Selbststudium legen wir Wert darauf, dass die notwendigen Bereiche besprochen und gelernt werden. Dazu gehört ein Grundverständnis für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen, die Persönlichkeit und das Rollenmodell, Konflikte, deren Entstehung und Bearbeitung, systemische Grundsätze, Gesprächstechniken, Praxisformate und, last but not least, das Kennen psychischer Krankheitsbilder.

Krankheitsbilder der Psychiatrie erkennen

Vor allem letzteres erachten wir für sehr wichtig, denn genau hier stößt die Beratung einerseits an Ihre Grenzen und kann andererseits sehr gute Dienste leisten: Immer Noch ist der Gang zum Psychotherapeuten mit Scham behaftet und es wird ein Coaching oder eine Lebensberatung gewählt, um nicht in den Verdacht des „Verrücktseins“ zu geraten.

In vielen Fällen ist dies auch in Ordnung und Hilfestellung kann geleistet werden. Wenn allerdings klar ist, dass es sich hier nicht um eine punktuelle Krise, sondern um eine handfeste psychische Erkrankung handelt, ist die Gefahr sehr groß, dass die Klienten nicht richtig weiterbehandelt werden. Aus diesem Grund ist ein Wissen über die entsprechenden Krankheitsbilder und deren Erkennung essentiell für eine psychologische Beratungspraxis. Als Ausbilder für Heilpraktiker für Psychotherapie haben wir natürlich hier auch noch einmal eine besondere Verantwortung.

 

Die Ausbildung - vielfältige Themen

 

Sie lernen in der Ausbildung zum psychologischen Berater die Grundlagen der Gesprächspraxis kennen, die Wahrnehmung und Entstehung der Persönlichkeit, Die Entstehung und Lösung von Konflikten und die Funktion von Systemen, in denen wir alle Leben. Außerdem Lernen Sie Gesprächsformate kennen und ein Praxisformat zur Potentialentwicklung. Schließlich geht es noch um die Erkennung von psychiatrischen Erkrankungen, der wir uns ausführlich in einem Skript widmen.

Bei Fragen zu dieser Ausbildung und zum Berufsbild sprechen sie uns gerne an!

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